Cage Fighter

Erscheinungsjahr: 1989
Regie: Lang Elliott
Darsteller: Lou Ferrigno
Reb Brown
Michael Dante
Mike Moroff
Marilyn Tokuda
Al Leong
Inhalt@OFDB
Italofilm-Haudegen Reb Brown und Hulk-Klopper Lou Ferrigno in einem Film der seine Handlung von Vietnam irgendwie zu Käfigkämpfen in den USA aufbaut? Dazu spielt Lou durch einen Kopfschuss in Vietnam einen geistig Benachteiligten? Na wenn das nicht nach einem hochklassigen B-Kracher klingt weiß ich es auch nicht.
Der Film lässt sich in Hälfte 1 erst einmal extremst viel Zeit. Nach einer nicht allzu gelungenen Vietnamsequenz beginnt das Intro des Films. Hier sollte man sich an irgend etwas festhalten, ansonsten fällt man vom Sofa. Wie Ferrigno die Rehamaßnahmen im Krankenhaus spielt und die Musik die dazu diese Szenen untermalt, das ist schon ein Humor den man gewollt haben muss.
In der nächsten Dreiviertelstunde ist sowas wie Storyentwicklung dann nur bedingt vorhanden. Trotzdem funktioniert der Film durch das "interessante", sehr rudimentäre Schauspiel der beiden Akteure und die ungelenkt und abstruse Story recht gut und weiß auch besonders durch den immer wieder aufkeimenden Humor zu gefallen. Interessant ist auch die Inszenierung an sich, die nicht wirklich weiß was sie nun sein will. Zum einen ist alles recht locker lustig und Ferrigno spielt den Deppen eher spaßig, andererseits stehen diesen Szenen wenige aber dann recht harte Prügel- und Ballerszenen gegenüber, inklusive dem verbrennen eines Gangsters in bester "The Exterminator" Manier.
Die titelgebenden Cagematches sind in Sachen Inszenierung ebenfalls nur Durchschnitt. Es gibt weder eine Art von Choreografie noch ist das Gezeigte irgendwie besonders. Es hauen sich meist einfach 2 Anabolika-Kanten ungelenkt auf die Mütze. Das dies von der Szenerie als solches schon zum Lachen anregt sollte klar sein.
Zum Stauen regen hingegen die tollen Nebendarsteller an. James Shigeta aus "Die Hard" sowie die absoluten Kultdarsteller Danny Trejo und Al Leong geben sich hier die Ehre. Leider darf Danny kein Wort sagen, dafür hat Leong endlich auch mal eine etwas größere Rolle, darf aber leider nicht ein einziges Mal kämpfen, denn das übernehmen Ferrigno und Brown.
Insgesamt ist "Cage Fighter" eigentlich nichts besonderes. Doch der Humorpegel ist nicht zu verachten und der Film ist trotz der Laufzeit von 100 Minuten erstaunlich kurzweilig und sehr unterhaltsam. Besonders das stellenweise fast an Laiendarsteller erinnernde Schauspiel der beiden Hauptdarsteller regt immer wieder die Lachmuskeln an. Doch auch Storyentwicklung und Charakterentscheidungen sind in der Regel (bewusst?) grob dämlich.
7/10

Erscheinungsjahr: 1989
Regie: Lang Elliott
Darsteller: Lou Ferrigno
Reb Brown
Michael Dante
Mike Moroff
Marilyn Tokuda
Al Leong
Inhalt@OFDB
Italofilm-Haudegen Reb Brown und Hulk-Klopper Lou Ferrigno in einem Film der seine Handlung von Vietnam irgendwie zu Käfigkämpfen in den USA aufbaut? Dazu spielt Lou durch einen Kopfschuss in Vietnam einen geistig Benachteiligten? Na wenn das nicht nach einem hochklassigen B-Kracher klingt weiß ich es auch nicht.
Der Film lässt sich in Hälfte 1 erst einmal extremst viel Zeit. Nach einer nicht allzu gelungenen Vietnamsequenz beginnt das Intro des Films. Hier sollte man sich an irgend etwas festhalten, ansonsten fällt man vom Sofa. Wie Ferrigno die Rehamaßnahmen im Krankenhaus spielt und die Musik die dazu diese Szenen untermalt, das ist schon ein Humor den man gewollt haben muss.
In der nächsten Dreiviertelstunde ist sowas wie Storyentwicklung dann nur bedingt vorhanden. Trotzdem funktioniert der Film durch das "interessante", sehr rudimentäre Schauspiel der beiden Akteure und die ungelenkt und abstruse Story recht gut und weiß auch besonders durch den immer wieder aufkeimenden Humor zu gefallen. Interessant ist auch die Inszenierung an sich, die nicht wirklich weiß was sie nun sein will. Zum einen ist alles recht locker lustig und Ferrigno spielt den Deppen eher spaßig, andererseits stehen diesen Szenen wenige aber dann recht harte Prügel- und Ballerszenen gegenüber, inklusive dem verbrennen eines Gangsters in bester "The Exterminator" Manier.
Die titelgebenden Cagematches sind in Sachen Inszenierung ebenfalls nur Durchschnitt. Es gibt weder eine Art von Choreografie noch ist das Gezeigte irgendwie besonders. Es hauen sich meist einfach 2 Anabolika-Kanten ungelenkt auf die Mütze. Das dies von der Szenerie als solches schon zum Lachen anregt sollte klar sein.
Zum Stauen regen hingegen die tollen Nebendarsteller an. James Shigeta aus "Die Hard" sowie die absoluten Kultdarsteller Danny Trejo und Al Leong geben sich hier die Ehre. Leider darf Danny kein Wort sagen, dafür hat Leong endlich auch mal eine etwas größere Rolle, darf aber leider nicht ein einziges Mal kämpfen, denn das übernehmen Ferrigno und Brown.
Insgesamt ist "Cage Fighter" eigentlich nichts besonderes. Doch der Humorpegel ist nicht zu verachten und der Film ist trotz der Laufzeit von 100 Minuten erstaunlich kurzweilig und sehr unterhaltsam. Besonders das stellenweise fast an Laiendarsteller erinnernde Schauspiel der beiden Hauptdarsteller regt immer wieder die Lachmuskeln an. Doch auch Storyentwicklung und Charakterentscheidungen sind in der Regel (bewusst?) grob dämlich.
7/10
Neuere Artikel:
- The Searchers - Der Schwarze Falke
- Death Hunt - Yukon
- Two Mules for Sister Sara - Ein Fressen für die Geier
- Prince of Persia: The Sands of Time - Prince of Persia: Der Sand der Zeit
- Pale Rider
Ältere Artikel:
Kommentare (1)
-
|91.0.252.xxx |2010-08-14 23:54:48 executorAbgesehen von den beiden knuffigen Kanten Reb und Lou (dieses Paar ist einfach DER Kracher), bin ich im Nachhinein doch stark von der inhaltlichen Stimmigkeit des Ganzen überrascht gewesen.
Natürlich ist Reb "Motherfucker!" Brown in typischem Actingmodus der Marke "Schreien und Schießen", während Lou "Hulk mit Herz" Ferrigno sich kulleräugig durch die Kulissen grinst. Aber gleichzeitig ist das vorherrschende Thema das der Freundschaft, welches sogar von dem Gangster-Duo Tony und Mario nochmal gespiegelt wird, die fast schon so eine Art Bad Guy-Variante der Männerliebe des Titelpaares präsentieren.
Dazu wird die Beschützerrolle vom Anfang zum Finale natürlich hübsch umgedreht, während Reb und Lou jeweils ihre Traumata verarbeiten. Lou seinen Kopfschuss und Reb sein "Lou nicht beschützen können". Das hört sich zwar jetzt vielleicht etwas hochgestochen an, gibt dem Streifen aber deutlich mehr Seele als artverwandte Actionkracher auffahren.
Und trotz diesem eigentlich lieben Kern gibt es kaltblütige Rache-Aktionen, raue Käfigkämpfe und eben einen überraschend interessanten B-, C-Movie-Cast der hier aufgefahren wird. Hätte man die erste Dreiviertelstunde einen Tacken gestrafft, hätte man aus dem Ganzen wohl noch mehr rausholen könne. Aber eben auch so ist "Cage Fighter" ein unterhaltsamer Klopper mit sympathischen Figuren, der überraschend konsequent durchgezogen wurde. Hut ab!
Powered by !JoomlaComment 4.0 beta2
| < Zurück | Weiter > |
|---|
Aktualisiert (Samstag, den 14. August 2010 um 21:19 Uhr)
Naja, soo viel schlechter hast du die...
Bei mir ist es meist wirklich so, das...
Freut mich, dass dir der Film auch ge...
Ich habe zugegebenermaßen noch keinen...
Hehe, "Boom"! ;-) Und James...