Clash of the Titans - Kampf der Titanen

Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Louis Leterrier
Darsteller: Sam Worthington
Ralph Fiennes
Liam Neeson
Gemma Arterton
Alexa Davalos
Mads Mikkelsen
Nicholas Hoult
Danny Huston
Inhalt@OFDB
Das Hauptproblem mit "Clash of the Titans", zumindest in Deutschland, war wohl sein Deutscher Titel "Kampf der Titanen". Viele Kinogänger erwarteten einen Film, in dem Titanen kämpfen, beschwerten sich das es nur wenige und nur recht kleine Actionszenen geben würde und auch komplett ohne Zeus oder andere Götter, obwohl der Film ja auf einen Kampf der Titanen hindeuten würden. Hier hat sich der Deutsche Verleih also wohl ins eigene Fleisch geschnitten, denn ein "Clash" ist kein "Kampf" sondern ein "Konflikt" oder "Streit", was dem Film schon weitaus eher gerecht wird.
Die erste Halbe Stunde des Films ist für einen typischen Sommerblockbuster dann auch wirklich eher dröge. Die Story kommt überhaupt nicht in Schwung und die diversen Szenen die eigentlich in die Handlung einführen sollen, langweilen den Zuschauer schon nach kurzer Zeit. So muss ich auch sagen, dass ich kein riesen Fan der griechischen Mythologie bin, was aber sicher auch keine Voraussetzung sein kann um den Film zu mögen. Aber wie das ganze rübergebracht wird, ist nicht unbedingt als gelungen zu bezeichnen. Hier sieht man auch wieder mal, dass es kein Allheilmittel ist einfach gute Schauspieler zu casten und diese in die Hauptrollen zu stecken, denn besser werden die Rollen dadurch in den meisten Fällen eher nicht. So bleiben Ralph Fiennes(Hades), Liam Neeson(Zeus), Gemma Arterton oder Mads Mikkelsen doch eher blass, denn die Figuren geben einfach so überhaupt gar nichts her. Abgedroschene Phrasen dreschen hilft weder den Figuren noch dem Film.
Gott sei Dank besinnt sich der Film aber nach der lahmen Einführung dann auf das, was solche Filme sowieso am besten können: Zünftige Action abfeuern. Die diversen Kämpfe gegen Riesenscorpione, die Medusa oder einen Risenkraken wissen soweit zu gefallen, sind recht ordentlich getrickst und insgesamt einfach gute Unterhaltung, auch wenn das Ende des Kraken ziemlich an den Haaren herbeigezogen wirkt.
So hat der Film im Prinzip kaum Story zu bieten und das bisschen an Geschichte was er mitbringt, ist weder der Rede wert noch irgendwie interessant umgesetzt. Der Film macht keinen Hehl daraus, dass er einzig für die Action gedreht und als Blockbuster vermarktet wurde, und macht diesen Job auch recht gut, auch wenn wirklich unterhaltsame Film im Sommer eigentlich anders aussehen. Aber das die berühmten Sommerblockbuster wirklich Spaß gemacht haben, diese Zeiten sind ja seit einigen Jahren eh mehr oder weniger vorbei. Somit reichts aber noch zur:
6/10

Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Louis Leterrier
Darsteller: Sam Worthington
Ralph Fiennes
Liam Neeson
Gemma Arterton
Alexa Davalos
Mads Mikkelsen
Nicholas Hoult
Danny Huston
Inhalt@OFDB
Das Hauptproblem mit "Clash of the Titans", zumindest in Deutschland, war wohl sein Deutscher Titel "Kampf der Titanen". Viele Kinogänger erwarteten einen Film, in dem Titanen kämpfen, beschwerten sich das es nur wenige und nur recht kleine Actionszenen geben würde und auch komplett ohne Zeus oder andere Götter, obwohl der Film ja auf einen Kampf der Titanen hindeuten würden. Hier hat sich der Deutsche Verleih also wohl ins eigene Fleisch geschnitten, denn ein "Clash" ist kein "Kampf" sondern ein "Konflikt" oder "Streit", was dem Film schon weitaus eher gerecht wird.
Die erste Halbe Stunde des Films ist für einen typischen Sommerblockbuster dann auch wirklich eher dröge. Die Story kommt überhaupt nicht in Schwung und die diversen Szenen die eigentlich in die Handlung einführen sollen, langweilen den Zuschauer schon nach kurzer Zeit. So muss ich auch sagen, dass ich kein riesen Fan der griechischen Mythologie bin, was aber sicher auch keine Voraussetzung sein kann um den Film zu mögen. Aber wie das ganze rübergebracht wird, ist nicht unbedingt als gelungen zu bezeichnen. Hier sieht man auch wieder mal, dass es kein Allheilmittel ist einfach gute Schauspieler zu casten und diese in die Hauptrollen zu stecken, denn besser werden die Rollen dadurch in den meisten Fällen eher nicht. So bleiben Ralph Fiennes(Hades), Liam Neeson(Zeus), Gemma Arterton oder Mads Mikkelsen doch eher blass, denn die Figuren geben einfach so überhaupt gar nichts her. Abgedroschene Phrasen dreschen hilft weder den Figuren noch dem Film.
Gott sei Dank besinnt sich der Film aber nach der lahmen Einführung dann auf das, was solche Filme sowieso am besten können: Zünftige Action abfeuern. Die diversen Kämpfe gegen Riesenscorpione, die Medusa oder einen Risenkraken wissen soweit zu gefallen, sind recht ordentlich getrickst und insgesamt einfach gute Unterhaltung, auch wenn das Ende des Kraken ziemlich an den Haaren herbeigezogen wirkt.
So hat der Film im Prinzip kaum Story zu bieten und das bisschen an Geschichte was er mitbringt, ist weder der Rede wert noch irgendwie interessant umgesetzt. Der Film macht keinen Hehl daraus, dass er einzig für die Action gedreht und als Blockbuster vermarktet wurde, und macht diesen Job auch recht gut, auch wenn wirklich unterhaltsame Film im Sommer eigentlich anders aussehen. Aber das die berühmten Sommerblockbuster wirklich Spaß gemacht haben, diese Zeiten sind ja seit einigen Jahren eh mehr oder weniger vorbei. Somit reichts aber noch zur:
6/10
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Kommentare (1)
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|91.0.199.xxx |2010-08-17 20:58:42 executor - Krampf der TitanenNachdem ich gerade die kleine Kommentar-Kritik zu "Prince Of Persia" geschrieben habe ist mir wieder bewusst geworden, wie sehr ich doch "Kampf der Titanen" nicht gemocht habe.
Aber holen wir mal etwas weiter aus: Das Original schon war ein episodenhafter Stop-Motion-Marathon, der sich inhaltlich stark uneinheitlich gab. Götterwelt, Menschenwelt und die Götter die immer wieder Cheat-mäßig in die Handlung eingreifen, um hier eine Actionszene oder da eine Spezialwaffe heranzukarren. Obendrauf eben eine ganze Wagenladung Kreaturen, seien es nun Menschenmonster in teufelsähnlicher Gestalt, riesige Skorpione, die Medusa, der Kraken, etc. etc.
Wirklich "gut" war das nicht, aber verdammt unterhaltsam, sogar noch für die heutige Zeit, wenn man eben über die putzigen Effekte hinweg sieht und sich einfach nur auf Creature-Clash einlassen will. Obendrauf den R2D2-esquen Sidekick "Bubu", eine mechanische Eule, die sicherlich zu einem der merkwürdigste, aber auch kultigsten Sidekicks der 80er Fantasystreifen zählt.
Dann kam die Ankündigung, dass "Kampf der Titanen" neu verfilmt werden sollte und ich war vom ersten Moment an Feuer und Flamme. Ein Halbgott der gegen Monster kämpft. Viele Monster!
Wow! Da kann man ja eigentlich nichts falsch machen...
...tja, ich und meine Vorstellungen. Louis Letterier, der vorher dem "unglaublichen Hulk" einen solid-spaßigen Kinoeintrag beschert hat, wurde fürs antike Geprügel abgestellt und...
...es ist Vorspulzeit, ich sitze im Kino und bin irritiert. Sehr irritiert. Die Handlung ist eigentlich, dass die Götter angefressen sind, dass die Menschen nicht mehr an sie glauben und sie deshalb ihre Macht verlieren. Also wird mal eben Hades runtergeschickt um Stunk zu machen. Aber eigentlich geht es ja um Perseus, der mit seiner Mutter (im Remake kurz schwanger und dann tot) von seinem bösen Vater ins Meer geworfen wurde, bevor dieser von Zeus mit einem Blitz dolle verunstaltet wurde.
So weit, so kann man noch was daraus machen. Aber was folgt sind 90 Minuten (oder wie auch immer lang diese Quälerei geht) teils unerträglicher Blockbuster-Soße, die stark umgeschnitten aussieht. Und einige Tage nach der Vö wurde dann auch bekannt, dass man hier mächtig neues Material zwischengedreht hat, weswegen manche Charaktere wie Poseidon zwar sogar im Vorspann mit Darstellernennung vorkommen, im Endeffekt im Film aber eigentlich nicht zu sehen sind.
Ansonsten äußert sich das Ganze auch in furchtbaren Story-Kehrtwendungen, wenn etwa Zeus (eigentlich doll gespielt von Liam Neeson) in der einen Minute sich nicht ansatzweise für seinen Sohn interessiert und den Tod von diesem absolut in Kauf nimmt, nur um in der Szene danach um 180 Grad zu wechseln und um das Leben seines Knaben zu bangen.
Wackelkamera (auch in Dialogszenen, ein KO-Kriterium für mich), die gerne Schwung ins Geschehen bringen will, ist maximal störend, viele Monsterkämpfe gibt es auch nicht (einmal Skorpione, einmal Medusa und einmal "zum Kraken rennen" gibts zu sehen. Da Perseus Daddy durch den Blitzstrahl zu Beginn zu einem "The Hills Have Eyes" mäßigen Monster mutiert ist (samt offener Schädeldecke!), muss dieser natürlich auch noch kurz gefinisht werden.
An Dialogen gibt es wenig zu holen. Gemma Arterton ist als blasse (optisch und schauspielerisch) Io eigentlich nur der Mythologie-Erzähler im Geschehen, die immer mal wieder die dummen Zuschauer erleuchten darf, dass dies nun ein geflügeltes Pferd ist oder was auch immer. Auch Stellen wie "Die Medusa haust vor der Unterwelt", nur um dann in die Unterwelt zu fahren um diese zu plätten (und nachher mit dem geflügelten Pferd aus der Unterwelt zum Showdown zu fliegen, ernsthaft!), sorgen für Gehirnkrämpfe der höchsten Güteklasse. Während Sam Worthington so gar nichts zu tun bekommt und ständig rumheulen darf, dass er die Götterkräfte die er besitzt nicht einsetzen will. (Und das, obwohl um ihn herum seine Einsatz-Kameraden wie die Fliegen sterben. Was für ein Arsch.)
Die einzige schauspielerische Erlösung in diesem ganzen Mumpitz ist dann Mads Mikkelson, der als harter Soldat sofort alle Sympathien auf seiner Seite hat und eigentlich auch den Kampf gegen die Medusa führen darf, während unser Held meist nur die Beine in die Hand nimmt.
Wenn dann zum Schluss nach dem Besiegen des Endbosses unsere beiden Darsteller (Perseus und Andromeda, letztere tritt kaum auf und wird als Love-Interest zwar eingeführt, wobei aber Io dann diesen Part übernimmt. Warum? Fragt mich nicht, fragt die Bescheuerten, die das Ganze hier auch nocht umgeschnitten haben) vor der Stadt in die Schlucht ins Wasser fallen, nur um einen Schnitt später an einem Sandstrand(!) aufzuwachen, während die Stadt nicht zu sehen ist(!) und die königliche Flotte am Horizont erscheint(!), um diese abzuholen(!!!) fragt man sich einfach nur noch, ob vor dem Kinorelease sich überhaupt jemand diesen zusammengestoppelten Müll nochmal angeschaut hat.
Dabei wäre es doch so einfach gewesen: Sam Worthington als Halbgott der Monster zerdrischt und dabei die hübsche Maid rettet. Ernsthaft, Hollywood, sogar DIE Story könnt ihr versenken?
"Kampf der Titanen" ist einer dieser Filme, die meinen Glauben an Hollywood nicht nur weiter abbauen, sondern ihm wie Seagal in besten Jahren das Rückgrat brechen und einen Fahrstuhlschacht runterwerfen. So oder so gilt das Gesamtfazit: AUTSCH!
1 Punkt für Mads Mikkelsen
1 Punkt für die Monster die dann doch auftreten
1 Punkt für Szenen die so doof sind, dass man sich schon wieder drüber amüsieren kann.
Letztgenannter Faktor kann an einem guten Tag vielleicht auf zwei Punkte erhöht werden, aber wenn ich einen doofen Big Budget Trash mit unfreiwillig komischen Szenen und Sam Worthington sehen will, schieb ich dann doch lieber "Terminator 4" in den Player. (Welcher ab auch nur auf maximal vier Punkte kommt, aber das ist eine andere Geschichte.)
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Aktualisiert (Donnerstag, den 22. Juli 2010 um 12:17 Uhr)
Naja, soo viel schlechter hast du die...
Bei mir ist es meist wirklich so, das...
Freut mich, dass dir der Film auch ge...
Ich habe zugegebenermaßen noch keinen...
Hehe, "Boom"! ;-) Und James...