High Fidelity

Erscheinungsjahr: 2000
Regie: Stephen Frears
Darsteller: John Cusack
Iben Hjejle
Todd Louiso
Jack Black
Lisa Bonet
Catherine Zeta-Jones
Inhalt@OFDB
Update(18.10.2010):
Da ich mir vor kurzem die DVD dieser schönen Musik-Liebeskomödie gegönnt habe, war es auch an der Zeit den Film nochmal zu sehen. Besonders auch, da ich durch "Say Anything" grad in John Cusack Stimmung war.
"High Fidelity" ist ein toller Mix aus Musikfilm(ohne Singen der Darsteller) und Beziehungsgeschichte. Rob Gordon(John Cusack), Inhaber einen kleinen Plattenladens mit 2 verrückten Angestellten, ist grad frisch von seiner Freundin verlassen worden. Rob versucht mit Musik und dem aufstellen seiner Top-5 Breakup-Liste über den Verlust wegzukommen und gleichzeitig seine Freundin wieder zu bekommen.
Für einen Film, der die Musik so dermaßen in den Mittelpunkt rückt, dachte ich auch bei dieser zweiten Sichtung wieder, dass die wirklich tollen Lieder an die man sich im Nachhinein erinnert und tagelang hört, in "High Fidelity" leider fehlen. Da sind Filme wie "School of Rock" doch besser bestückt. In "High Fidelity" wird in der Regel mehr über Musik geredet, als dass diese auch im Hintergrund dudelt.
Der coolste Faktor des Films ist zweifelsohne, dass Cusack ähnlich wie Ferris Bueller in vielen Szenen direkt in die Kamera spricht, also die vierte Wand durchbricht und mit dem Zuschauer spricht. Das passt nicht nur unheimlich gut zu seinem Charakter, sondern es ist auch stellenweise zum brüllen komisch.
Ein weiterer großer Pluspunkt ist neben Cusack ganz klar das Casting von Jack Black, der in einem Musikfilm ja im Prinzip gar nicht fehlen darf. Er steigert sich hier in diversen Szenen jedes Mal zur Höchstform und hat ein paar grandios witzige Szenen sowie einen tollen Musikauftritt im Finale.
Das der Film immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her springt und man die Verflossenen von Rob genau kennenlernt, ist ebenfalls ziemlich spaßig und originell.
Insgesamt hätte der Film in meinen Augen zwar einen viel interessanteren Soundtrack haben müssen, aber der Film weiß andererseits auch ohne diesen herrlich zu unterhalten. Die Atmosphäre stimmt, der Plattenladen hat sehr viel Charme und die Darsteller spielen glaubwürdig und einfach sehr gut.
Gute Laune Film mit vielen positiven Eigenschaften und ein paar Ecken und Kanten, die ein Film wie dieser aber auch braucht. Sehr gute:
8/10

Erscheinungsjahr: 2000
Regie: Stephen Frears
Darsteller: John Cusack
Iben Hjejle
Todd Louiso
Jack Black
Lisa Bonet
Catherine Zeta-Jones
Inhalt@OFDB
Update(18.10.2010):
Da ich mir vor kurzem die DVD dieser schönen Musik-Liebeskomödie gegönnt habe, war es auch an der Zeit den Film nochmal zu sehen. Besonders auch, da ich durch "Say Anything" grad in John Cusack Stimmung war.
"High Fidelity" ist ein toller Mix aus Musikfilm(ohne Singen der Darsteller) und Beziehungsgeschichte. Rob Gordon(John Cusack), Inhaber einen kleinen Plattenladens mit 2 verrückten Angestellten, ist grad frisch von seiner Freundin verlassen worden. Rob versucht mit Musik und dem aufstellen seiner Top-5 Breakup-Liste über den Verlust wegzukommen und gleichzeitig seine Freundin wieder zu bekommen.
Für einen Film, der die Musik so dermaßen in den Mittelpunkt rückt, dachte ich auch bei dieser zweiten Sichtung wieder, dass die wirklich tollen Lieder an die man sich im Nachhinein erinnert und tagelang hört, in "High Fidelity" leider fehlen. Da sind Filme wie "School of Rock" doch besser bestückt. In "High Fidelity" wird in der Regel mehr über Musik geredet, als dass diese auch im Hintergrund dudelt.
Der coolste Faktor des Films ist zweifelsohne, dass Cusack ähnlich wie Ferris Bueller in vielen Szenen direkt in die Kamera spricht, also die vierte Wand durchbricht und mit dem Zuschauer spricht. Das passt nicht nur unheimlich gut zu seinem Charakter, sondern es ist auch stellenweise zum brüllen komisch.
Ein weiterer großer Pluspunkt ist neben Cusack ganz klar das Casting von Jack Black, der in einem Musikfilm ja im Prinzip gar nicht fehlen darf. Er steigert sich hier in diversen Szenen jedes Mal zur Höchstform und hat ein paar grandios witzige Szenen sowie einen tollen Musikauftritt im Finale.
Das der Film immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her springt und man die Verflossenen von Rob genau kennenlernt, ist ebenfalls ziemlich spaßig und originell.
Insgesamt hätte der Film in meinen Augen zwar einen viel interessanteren Soundtrack haben müssen, aber der Film weiß andererseits auch ohne diesen herrlich zu unterhalten. Die Atmosphäre stimmt, der Plattenladen hat sehr viel Charme und die Darsteller spielen glaubwürdig und einfach sehr gut.
Gute Laune Film mit vielen positiven Eigenschaften und ein paar Ecken und Kanten, die ein Film wie dieser aber auch braucht. Sehr gute:
8/10
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Aktualisiert (Mittwoch, den 20. Oktober 2010 um 09:43 Uhr)
Habe ich mir schon fast gedacht, dass...
Ja, sehe ich ähnlich. Mir war es soga...
Sehe ich ganz genauso, habe aber noch...
Ich fand ja bereits die erste Staffel...
Jap, hatte deine Reviews damals ja au...