Prince of Persia: The Sands of Time - Prince of Persia: Der Sand der Zeit

Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Mike Newell
Darsteller: Jake Gyllenhaal
Gemma Arterton
Ben Kingsley
Alfred Molina
Toby Kebbell
Reece Ritchie
Richard Coyle
Dave Pope
Inhalt@OFDB
Da ich zu "Prince of Persia: The Sands of Time" überraschenderweise auch einige recht ordentliche Reviews gelesen hatte, wollte ich den Film kurzentschlossen nun doch noch sehen. Erwartet hatte ich trotzdem nichts, was im Endeffekt wohl auch gut war, denn wirklich viel bekommen habe ich auch nicht. Entgegen der gehörten Meinungen dies sei mal wieder ein "gelungener Blockbuster" krankt der Film in meinen Augen an den selben Problemen mit denen Hollywood in den letzten Jahre in diesem Genre immer wieder hadert. Rudimentäre, stellenweise langweilige Story ohne Spannung, prominente Darsteller in Abziehbild-Charakteren, infantiler Humor und CGI-Gigantismus. All das enthält auch "Prince of Persia: The Sands of Time".
Zu Beginn weiß der Film mit seiner doch recht frischen Art, den feschen Parcour-Szenen und dem interessanten, stellenweise richtig tollen Persien-Setting zu gefallen. Die Einführung der Figuren gelingt auch und das Einbringen des Zeitsands verspricht eigentlich eine interessante Story mit Zeitreiselementen. Aus all diesen Prämissen könnte man mit geschickter Hand einen recht ordentlichen Film basteln, doch leider wird das ganze wieder einmal nur Durchschnittskos.
Die Storyentwicklung gelangt des Öfteren an Punkte, bei denen sich die Schreiber nur noch mit abstrusem Logiklöchern weiterhelfen konnten. Die Effekte nehmen irgendwann überhand und die Actionszenen nutzen sich irgendwann nach der Halbzeit auch langsam aber sicher ab. Das ist dann auch hier der Punkt, an dem neue Gegner ins Spiel kommen, die dann erneut Actionszenen provozieren können. Außerdem wird, bis auf das unglaublich vorhersehbare Ende, so rein gar nichts aus dem Faktor Zeit gemacht. Im Spiel noch ein maßgeblicher Faktor und Garant für Spielspaß, hätte dies im Film auch nicht geschadet.
Der weitere Storyverlauf liegt offen dar wie ein Buch und ist ziemlich schnell, spätestens nachdem eine der ersten recht wichtigen Figuren stirbt, sonnenklar. Zudem stören die Irakkrieg-Referenzen einfach tierisch. Wie kann man allen Ernstes solch eine Handlung in diesen Film einbauen:"Er hat uns weiß gemacht in der eroberten Stadt werden Waffen produziert. Doch dies stimmt gar nicht, er wollte stattdessen so den Sand der Zeit an sich reißen". Na wenn das nicht unpassend ist weiß ichs auch nicht. Aber 9/11- und Irak-Rreferenzen gehören bei Blockbustern ja scheinbar zum guten Ton und dem durchschnittlichen Zuschauer fällt das sowieso nicht auf.
Immerhin kann Jake Gyllenhaal als Prinz wirklich überzeugen, was ich zu Beginn nicht erwartet hatte. Seine Prinzessinnenbegleitung Gemma Arterton allerdings ist der typische nervig zickige Frauen-Sidekick den man, wenn das Aussehen nicht wäre, längst über die Klippe geschickt hätte. Ben Kingsleys Figur ist zwar alles andere als eine dankbare Rolle für solch einen Darsteller, aber er macht das Beste draus denn dafür ist er nunmal Ben Kingsley. Alfred Molina hat mit der Rollenwahl allerdings danebengegriffen und stellt den zweiten nervigen Charakter im Film dar. Insgesamt also Höhen und Tiefen, es hätte aber definitiv schlimmer kommen können.
Somit ist "Prince of Persia: The Sands of Time" wieder mal, abgesehen von den Schauwerten, den vor allem in der ersten Hälfte gelungenen Actionszenen und der vorhandenen Kurzweiligkeit, ein Schlag ins Wasser. Man denkt sich des Öfteren wirklich, dass man hier mit etwas weniger anstatt "mehr mehr mehr" doch eine echt schöne Verfilmung draus hätte machen können. Aber so ist der Film keinen Deut besser als "Clash of the Titans". Aber immerhin nahm sich "Clash of the Titans" noch durchweg ernst wogegen "Prince of Persia" immer wieder mit infantilem Humor nervt. Seis drum, knappe:
6/10

Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Mike Newell
Darsteller: Jake Gyllenhaal
Gemma Arterton
Ben Kingsley
Alfred Molina
Toby Kebbell
Reece Ritchie
Richard Coyle
Dave Pope
Inhalt@OFDB
Da ich zu "Prince of Persia: The Sands of Time" überraschenderweise auch einige recht ordentliche Reviews gelesen hatte, wollte ich den Film kurzentschlossen nun doch noch sehen. Erwartet hatte ich trotzdem nichts, was im Endeffekt wohl auch gut war, denn wirklich viel bekommen habe ich auch nicht. Entgegen der gehörten Meinungen dies sei mal wieder ein "gelungener Blockbuster" krankt der Film in meinen Augen an den selben Problemen mit denen Hollywood in den letzten Jahre in diesem Genre immer wieder hadert. Rudimentäre, stellenweise langweilige Story ohne Spannung, prominente Darsteller in Abziehbild-Charakteren, infantiler Humor und CGI-Gigantismus. All das enthält auch "Prince of Persia: The Sands of Time".
Zu Beginn weiß der Film mit seiner doch recht frischen Art, den feschen Parcour-Szenen und dem interessanten, stellenweise richtig tollen Persien-Setting zu gefallen. Die Einführung der Figuren gelingt auch und das Einbringen des Zeitsands verspricht eigentlich eine interessante Story mit Zeitreiselementen. Aus all diesen Prämissen könnte man mit geschickter Hand einen recht ordentlichen Film basteln, doch leider wird das ganze wieder einmal nur Durchschnittskos.
Die Storyentwicklung gelangt des Öfteren an Punkte, bei denen sich die Schreiber nur noch mit abstrusem Logiklöchern weiterhelfen konnten. Die Effekte nehmen irgendwann überhand und die Actionszenen nutzen sich irgendwann nach der Halbzeit auch langsam aber sicher ab. Das ist dann auch hier der Punkt, an dem neue Gegner ins Spiel kommen, die dann erneut Actionszenen provozieren können. Außerdem wird, bis auf das unglaublich vorhersehbare Ende, so rein gar nichts aus dem Faktor Zeit gemacht. Im Spiel noch ein maßgeblicher Faktor und Garant für Spielspaß, hätte dies im Film auch nicht geschadet.
Der weitere Storyverlauf liegt offen dar wie ein Buch und ist ziemlich schnell, spätestens nachdem eine der ersten recht wichtigen Figuren stirbt, sonnenklar. Zudem stören die Irakkrieg-Referenzen einfach tierisch. Wie kann man allen Ernstes solch eine Handlung in diesen Film einbauen:"Er hat uns weiß gemacht in der eroberten Stadt werden Waffen produziert. Doch dies stimmt gar nicht, er wollte stattdessen so den Sand der Zeit an sich reißen". Na wenn das nicht unpassend ist weiß ichs auch nicht. Aber 9/11- und Irak-Rreferenzen gehören bei Blockbustern ja scheinbar zum guten Ton und dem durchschnittlichen Zuschauer fällt das sowieso nicht auf.
Immerhin kann Jake Gyllenhaal als Prinz wirklich überzeugen, was ich zu Beginn nicht erwartet hatte. Seine Prinzessinnenbegleitung Gemma Arterton allerdings ist der typische nervig zickige Frauen-Sidekick den man, wenn das Aussehen nicht wäre, längst über die Klippe geschickt hätte. Ben Kingsleys Figur ist zwar alles andere als eine dankbare Rolle für solch einen Darsteller, aber er macht das Beste draus denn dafür ist er nunmal Ben Kingsley. Alfred Molina hat mit der Rollenwahl allerdings danebengegriffen und stellt den zweiten nervigen Charakter im Film dar. Insgesamt also Höhen und Tiefen, es hätte aber definitiv schlimmer kommen können.
Somit ist "Prince of Persia: The Sands of Time" wieder mal, abgesehen von den Schauwerten, den vor allem in der ersten Hälfte gelungenen Actionszenen und der vorhandenen Kurzweiligkeit, ein Schlag ins Wasser. Man denkt sich des Öfteren wirklich, dass man hier mit etwas weniger anstatt "mehr mehr mehr" doch eine echt schöne Verfilmung draus hätte machen können. Aber so ist der Film keinen Deut besser als "Clash of the Titans". Aber immerhin nahm sich "Clash of the Titans" noch durchweg ernst wogegen "Prince of Persia" immer wieder mit infantilem Humor nervt. Seis drum, knappe:
6/10
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Kommentare (1)
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|91.0.199.xxx |2010-08-17 20:34:05 executor - Titanen vs. PersienInteressantes Review, da ich persönlich das Teil in meinem Hinterkopf habe auch gegen "Kampf der Titanen" antreten lassen und da hat "Prince Of Persia" bei mir deutlich gewonnen, eben weil er sich nicht so ernst nimmt wie erstgenanntes Machwerk. Und darüber hinaus deutlich weniger Anschlussfehler und Unsinnigkeiten präsentierte, als Perseus Kreaturenklopperei.
Jake Gyllenhaal ist sympathisch als Hauptdarsteller, Gemma Arterton einfach lecker anzuschauen und persönlich konnte ich über Alfred Molinas Straußengags schon ziemlich gut schmunzeln. Überhaupt empfand ich "Prince Of Persia" als durch die Bank weg viel stringenter inszeniert als den Vergleichspartner (was wohl auch daran liegen mag, dass dieser eine riesige Menge unsinniger Nachdrehszenen aufweist).
Ben Kingsley war ziemlich verschenkt, das Ende komplett vorhersehbar und die Tatsache, dass die "unbesiegbaren, tödlichen und lautlosen Assasinen" zig Meilen vorher an ihren mystisch-blödsinnigen Sandhosen zu erkennen waren (unter anderem) war schon ein ziemlicher Stirnklatscher.
Dafür konnte ich hier wenigstens dem Hauptdarsteller samt Rettungsdirne meine Sympathien entgegenbringen. Perseus, dem ständig rumheulenden "Ich will aber kein Gott sein! Buh-hu-hu!"-Flachkopp wünschte ich alle paar Minuten nur die Hydra an den Hals und Gemma Arterton macht als angemalte Schönheit aus dem Morgenland auch einfach eine bessere Figur als wortwörtlich blasse Io im Konkurrenzprodukt.
Etwas interessantere Action ab dem Mittelteil hätte der "Prinz" auch vertragen können, die Irak-Anspielungen waren zwar nicht unbedingt clever, aber wurden wenigstens hübsch neutral aufgelöst, so dass quasie im Endeffekt alle Parteien, bis auf den einen, bösen Drahtzieher im Hintergrund, unschuldig waren. Ganz abgesehen davon, dass die Allegorien, wenn sie denn als solche gemeint sein sollten (was ich immer noch bei diesem Blockbuster stark in Zweifel stelle), eigentlich immer auf der Seite der Irak-Vertreter standen (weswegen ich das Ganze zwar als leichten Ansatz, nicht aber als komplett durchdachte Message werten würde
).
Ansonsten: Gyllenhaal würde ich gerne in mehr Klopperstreifen sehen, denn es wäre schade, wenn er sich nur für diesen Streifen solche Muckies antrainiert hätte. Und bei einer Fortsetzung hätte ich auch gerne wieder den Molina mit an Bord, aus dem und seinem traumatisierten Vogelstrauß könnte man eine nett sitcom-esque Nebenhandlung stricken.
War "Kampf der Titanen" noch Big-Budget-Trash der schmerzhaften Sorte (in groben Punkten irgendwas zwischen 3 und 4 Punkten), würde ich dem Prinzen schon satte 6 Moviepoints (ok, die nennt man nicht so, oder?
) geben, mit ganz knapper Nähe zur 7. (Und an nem guten Tag, mit anderthalb zugedrückten Augen, denn das muss man ja bei aktuellen Blockbustern eigentlich immer machen, vielleicht sogar noch das Fitzelchen zur knappen 7 Punkte Wertung. Wie gesagt, an einem guten Tag.)
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Aktualisiert (Sonntag, den 15. August 2010 um 22:02 Uhr)
Naja, soo viel schlechter hast du die...
Bei mir ist es meist wirklich so, das...
Freut mich, dass dir der Film auch ge...
Ich habe zugegebenermaßen noch keinen...
Hehe, "Boom"! ;-) Und James...