Salt

Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Phillip Noyce
Darsteller: Angelina Jolie
Liev Schreiber
Chiwetel Ejiofor
Yara Shahidi
August Diehl
Zoe Lister Jones
Gaius Charles
Victor Slezak
James Schram
Cassidy Hinkle
Inhalt@Moviejones
Von "Salt" wusste ich vor der Sichtung nicht viel. Einzig das es sich um einen Spionageplot handelt sowie das Angelina Jolie die Hauptrolle bekleidet war mir bekannt. Meine Erwartungen waren dementsprechend niedrig und dies schien dem Film auf jeden Fall gutzutun. Großflächige Recherchen ob einem der Film gefällt sollte man also unterlassen. Da der Film sowieso nur kurzweilige 95 Minuten dauert sollte dies auch kein Problem darstellen.
Etwas bedanken hatte ich noch, da ich Jolie nicht allzu gerne sehe. In "Wanted" fand ich sie zwar recht gelungen, aber wie in den meisten anderen Filmen von ihr auch recht austauschbar. Sie drückt ihren Rollen nur selten einen Stempel auf und zeichnet sich in den letzten Jahren auch nicht durch besonders anspruchsvolle Darstellungen aus. Dies zieht sich auch durch "Salt" durch. Die Rolle der aktivierten Maulwurfsagentin der Russen nimmt man ihr nur in einigen Szenen ab, was vor allem auch an der schrecklichen Frisur und dem allgemeinen Auftreten liegt, was an keiner Stelle "Agentin" schreit. Ich denke die Rolle hätte einem Mann einfach besser gestanden.
Die verzwickte und wendige Geschichte entwickelt sich schön stringent und sehr flott. Nach einer kurzen Einführung von Frau Jolie alias Salt, Agentin des CIA, die von einigen Koreanern gefoltert wird, stiefelt der Film mit rasantem Tempo und reichlich Action durch die Wendungsreiche und sehr ansehnlich gefilmte Agentenstory. Die Actionszenen sind verdammt gut getrickst und vermitteln sehr oft den Eindruck, dass Frau Jolie bei vielen Stunts wirklich direkt beteiligt war. Dies sorgt für eine erfreulich griffige Intensität und geben der Action die nötige Würze.
Zwar zeichnen sich die groben Eckpunkte der Handlung durch tiefe "Kalter Krieg Klischees" aus, da die Grundzüge der Handlung aber eben auch noch in eben dieser vergangen Zeit verwachsen sind, passt dies im Endeffekt dann doch recht gut rein.
Wirklich gelungen fand ich außerdem, dass dies einer dieser seltenen Filme ist, bei denen der Zuschauer über die Handlungen der Hauptfigur jedes Mal aufs neue erstaunt ist. Weder weiß man über eine große Laufzeit des Films welche Ziele Salt denn nun eigentlich verfolgt, noch weiß man ob sie gut oder böse ist. Dies ist in vielen aktuellen Filmen leider immer mehr zur Mangelware geworden. Leider macht sich somit aber nach einiger Zeit unweigerlich der Gedanke breit, dass die Macher ihre recht erfrischende Anti-Amerika Handlung doch unmöglich bis zum Ende durchziehen werden, und so konnte der Film im Finale dann nur enttäuschen. Das sich das Ganze dann im letzten Schritt noch als weitestgehend offenes Ende entpuppt, wirkt dazu noch umso schräger.
Bis auf die nicht immer auf der Höhe agierenden Hauptdarstellerin und das etwas vorhersehbare Ende, kann der Film durch seine stringente auf den Punkt inszenierte Action und die unterhaltsame Geschichte überzeugen. Er überstrahlt somit die meisten aktuellen Blockbuster ähnlicher Machart durch das gute Drehbuch und die sehr gelungene optische Inszenierung.
7/10

Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Phillip Noyce
Darsteller: Angelina Jolie
Liev Schreiber
Chiwetel Ejiofor
Yara Shahidi
August Diehl
Zoe Lister Jones
Gaius Charles
Victor Slezak
James Schram
Cassidy Hinkle
Inhalt@Moviejones
Von "Salt" wusste ich vor der Sichtung nicht viel. Einzig das es sich um einen Spionageplot handelt sowie das Angelina Jolie die Hauptrolle bekleidet war mir bekannt. Meine Erwartungen waren dementsprechend niedrig und dies schien dem Film auf jeden Fall gutzutun. Großflächige Recherchen ob einem der Film gefällt sollte man also unterlassen. Da der Film sowieso nur kurzweilige 95 Minuten dauert sollte dies auch kein Problem darstellen.
Etwas bedanken hatte ich noch, da ich Jolie nicht allzu gerne sehe. In "Wanted" fand ich sie zwar recht gelungen, aber wie in den meisten anderen Filmen von ihr auch recht austauschbar. Sie drückt ihren Rollen nur selten einen Stempel auf und zeichnet sich in den letzten Jahren auch nicht durch besonders anspruchsvolle Darstellungen aus. Dies zieht sich auch durch "Salt" durch. Die Rolle der aktivierten Maulwurfsagentin der Russen nimmt man ihr nur in einigen Szenen ab, was vor allem auch an der schrecklichen Frisur und dem allgemeinen Auftreten liegt, was an keiner Stelle "Agentin" schreit. Ich denke die Rolle hätte einem Mann einfach besser gestanden.
Die verzwickte und wendige Geschichte entwickelt sich schön stringent und sehr flott. Nach einer kurzen Einführung von Frau Jolie alias Salt, Agentin des CIA, die von einigen Koreanern gefoltert wird, stiefelt der Film mit rasantem Tempo und reichlich Action durch die Wendungsreiche und sehr ansehnlich gefilmte Agentenstory. Die Actionszenen sind verdammt gut getrickst und vermitteln sehr oft den Eindruck, dass Frau Jolie bei vielen Stunts wirklich direkt beteiligt war. Dies sorgt für eine erfreulich griffige Intensität und geben der Action die nötige Würze.
Zwar zeichnen sich die groben Eckpunkte der Handlung durch tiefe "Kalter Krieg Klischees" aus, da die Grundzüge der Handlung aber eben auch noch in eben dieser vergangen Zeit verwachsen sind, passt dies im Endeffekt dann doch recht gut rein.
Wirklich gelungen fand ich außerdem, dass dies einer dieser seltenen Filme ist, bei denen der Zuschauer über die Handlungen der Hauptfigur jedes Mal aufs neue erstaunt ist. Weder weiß man über eine große Laufzeit des Films welche Ziele Salt denn nun eigentlich verfolgt, noch weiß man ob sie gut oder böse ist. Dies ist in vielen aktuellen Filmen leider immer mehr zur Mangelware geworden. Leider macht sich somit aber nach einiger Zeit unweigerlich der Gedanke breit, dass die Macher ihre recht erfrischende Anti-Amerika Handlung doch unmöglich bis zum Ende durchziehen werden, und so konnte der Film im Finale dann nur enttäuschen. Das sich das Ganze dann im letzten Schritt noch als weitestgehend offenes Ende entpuppt, wirkt dazu noch umso schräger.
Bis auf die nicht immer auf der Höhe agierenden Hauptdarstellerin und das etwas vorhersehbare Ende, kann der Film durch seine stringente auf den Punkt inszenierte Action und die unterhaltsame Geschichte überzeugen. Er überstrahlt somit die meisten aktuellen Blockbuster ähnlicher Machart durch das gute Drehbuch und die sehr gelungene optische Inszenierung.
7/10
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Kommentare (2)
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|195.124.18.xxx |2010-08-23 18:36:14 ThomasWürde auch max. eine 7.
irgendwie werde ich das gefühl nicht los, dass nur deshalb ein deutscher Spinnenforscher gewählt wurde, damit möglichst viele deutsche den film gucken, dieser also in den USA und in Germany richtig Zaster einfährt. Darum vielleicht auch das große TamTam zur deutschlandpremiere?
Die nebenstory mit dem deutschen war imo nicht notwendig. dies machte sie weder "menschlicher" noch kauf ich salt deshalb ab doch auf die "gute seite" gewechselt zu sein, falls man dies damit bezweckte.
Allein die Rückblende - die Szene im "Spinnenwald" - ich dachte ich bin im falschen Film...
Jolie wirkte tatsächlich austauschbar. Schade.
Was kommt nach Salt? sehr salzig?
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Aktualisiert (Dienstag, den 24. August 2010 um 09:41 Uhr)
Naja, soo viel schlechter hast du die...
Bei mir ist es meist wirklich so, das...
Freut mich, dass dir der Film auch ge...
Ich habe zugegebenermaßen noch keinen...
Hehe, "Boom"! ;-) Und James...