0.0/5 (0 Abstimmung)

1994 | 5von10 | Action | Beth Toussaint | Bryan Genesse | Daniel Bonjour | Danny Keogh | Frank Zagarino | John Eyres | NuImage | Sci-Fi | Todd Jensen

Shadowchaser 2

Eingefügtes Bild

Erscheinungsjahr: 1994
Regie: John Eyres

Darsteller: Frank Zagarino
Bryan Genesse
Beth Toussaint
Daniel Bonjour
Todd Jensen
Danny Keogh

Inhalt@OFDB

Moment, wieso Teil 2 ohne ein Review von Teil 1? Ganz einfach, da die vierteilige "Shadowchaser"-Reihe kein großer Wurf sein soll und der zweite Teil gemeinhin als der Beste gilt, spare ich mir die restlichen Teile besser direkt.
Es gab in den Jahren nach "Die Hard" etliche Filme die das Konzept abkupferten. "Under Siege" mit Seagal oder "Sudden Death" mit van Damme sind nur 2 von vielen Beispielen. Klar auch, dass besonders im B-Film Bereich die einfache aber gute Idee von "Die Hard" gerne eingesetzt wurde. "Shadowchaser 2" ist aber in dieser Kategorie wohl der plumpste Versuch die Idee wiederzuverwenden. An Weihnachten(!) wird ein Forschungslabor von einer Gruppe Terroristen samt Androidischer-Unterstützung eingenommen. Die Angestellten, die gerade Weihnachten feiern, werden abgeknallt. Nur der Hausmeister, eine Wissenschaftlerin und ihr Sohn können sich im Gebäude verstecken. Nun beginnt wie in "Die Hard" das Katz und Mausspiel, nur ungleich schlechter. Dazu werden auch reichlich andere Storyteile wiederverwertet, wie die absolut unfähigen Polizisten die vor dem Gebäude stehen. Unnötig zu erwähnen, dass im Abspann natürlich ebenfalls ein Weihnachtslied läuft. Und sogar vor "Die Hard 2" macht der Drehbuchautor nicht halt. Denn die Terroristen in "Shadowchaser 2" schießen zwischendurch sogar noch ein Passagierflugzeug ab, ganz ähnlich wie in "Die Hard 2". Alles in allem wirkt das Ganze schon arg ärmlich. Zwar kann der Film dank einiger recht saftiger Actioneinlagen und durch das herrlich schräge Overacting des Bösewichts/Androids Frank Zagarino, stellenweise von seinem storytechnischen Totalausfall ablenken, aber vergessen kann man dies kaum. Dazu taugt Bryan Genesse, der in diversen anderen B-Filmen recht solide ist, als Ersatz-Bruce Willis auch leider kaum, wirkt stellenweise einfach fehl am Platz.
Insgesamt zwar noch Durchschnitt, da der Film im Actionbereich ganz solide daher kommt, aber ein rotes Tuch im Storysektor. Knappe:

5/10

Kommentare (2)
  • executor
    Empfand ich genau so. War Frank Zagarinos Darstellung im ersten "Shadowchaser" noch zurückhaltend und bedrohlicher, so gibt er hier in der "Fortsetzung" (auch wenn die Reihe eher darauf basiert Film-Rip-Offs mit Extra Cyborg-Zugabe zu bringen und dazu zwei mal "Stirb langsam" und einmal "Alien" vergewohltätigt) den absoluten Gegenentwurf dazu.

    Grimassierend und wild um sich ballernd als gäbs kein Morgen mehr darf Cyborglein hier in Slow-Mo einige, blutige Shoot-Outs ablassen, was dann aber auch schon die einzigen Highlights sind. Die Kämpfe unseres versoffenen Helden (oder war das Teil 1? *grübel*) sind manchmal ganz nett mit Slow-Mo unterstützt, aber können trotz allem keinen DTV-Actiongülle-Gucker mehr hinter der Chipstüte hervorlocken. Mit etwas mehr losgelassenen Zügeln hätte das Ganze ein trashiger "Stirb langsam"-Klon mit Gaga-Cyborg werden können, aber dank ansonsten vorherrschender Ödnis in allen Belangen rettet der wasserstoffblonde Irre den Streifen gerade auf den absoluten DTV-Durchschnitt.

    Zwar blutiger als einige Kollegen, aber das ist eben auch (nicht einmal) die halbe Miete. Aber schade das Zagarino nicht in noch mehr Rip-offs mit Cyber-Einschlag mitjuckeln durfte, dem Klotzkopf hätte ich einen richtigen Cyborgtrashkracher gewünscht, damit wenigstens einer seiner Streifen rundum unterhalten kann.

    (Teil 1 fand ich etwa gleich gut, wobei der harmloser zur Sache geht, aber das ist ja auch ganz ok. Den Vierten habe ich bislang noch nicht geschaut, aber nachdem was man so ließt, scheint dieser ja sogar den grottien Dritten noch zu unterbieten. Oh man...)
  • C4rter  - Grimassen
    Ja die Fresse die der Zagarino jedes Mal zieht wenn er ballert ist unter aller Kanone. Cyborg my ass, soviel Gefühle und Regungen wie der zeigt, sei es Schmerz oder Freude, ist unglaublich. Der Charakter wirkt sowas von neben der Spur das der Film durch ihn eigentlich grandios werden müsste, aber der Rest stimmt einfach so fast überhaupt gar nicht.
    Der versoffene Held war in dem Teil hier, genau, aber der wirkte wie geschrieben schon recht unbeholfen im Film. Überhaupt hat man das alles schon so viel besser gesehen. Zu viel geklaut und das was Eigenregie war ist dann ziemlich platt dahergespielt.
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.

Aktualisiert (Mittwoch, den 11. August 2010 um 23:47 Uhr)