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Community - Season 1

Aufgrund eines Empfehlung des "Tonight is gonna be a large one" Blogs habe ich recht kurzentschlossen mit "Community" begonnen.
Die Serie handelt über eine Gruppe recht verschiedener Leute an einem Community-College, also einer staatlich finanzierten Hochschule in den USA. Diese Schulen zeichnen sich durch Studenten aller Altersklassen aus und bieten sich vor Allem für Leute an die weniger Geld zur Verfügung haben.
Die Hauptdarsteller der Serie sind bunt zusammengewürfelt und fangen bei 20 Jahren an und enden irgendwo bei Mitte 60. Die Charaktere, die man zunächst alle ziemlich seltsam finden wird, lernt man schnell besser kennen und mag, wie eigentlich in jeder Serie, den einen mehr und den anderen weniger. Meine Lieblingsfiguren sind die schöne Britta(Gillian Jacobs ist quasi eine blonde Anne Hathaway), der Ex-Anwalt Jeff(typischer Hauptdarsteller, aber schön schlagfertig), der Serien- und Filmfan Abed(der ständig Zitate bring und die vierte Wand mehrmals durchbricht), der etliche Male geschiedene alte Sack Pierce(Chevy Chase scheint endlich das Koks-Geld ausgegangen zu sein und er ist endlich wieder witzig) oder ein asiatischer Spanischlehrer. Für jeden sind eigentlich direkt mehrere Figuren dabei.
Die Serie nimmt sich nicht immer ganz ernst, schwankt zwischen bissigem schwarzem Humor, Schenkelklopfern und ein wenig Slapstick aber ist an den richtigen Stellen auch mal etwas ernster. Hier erinnert die Serie ein kleines Bisschen an "Scrubs", was ja neben dem krassen Humor immer seine ernsten Seiten hatte, auch wenn "Community" da dann doch nicht heran reicht.
Insgesamt ist "Community" aber endlich mal wieder erfrischend neuartige Unterhaltung, hat wenig von einer klassischen Sitcom, verzichtet auf den nervigen Laughtrack und hat neben den sympatischen Darstellern auch tolle Story-Ideen und ein cooles Setting. Vor Allem am Ende der Staffel waren die Macher herrlich kreativ.
Gute:

8/10

Kommentare (2)
  • bullion
    Skandal! Da fehlen doch mindestens 2 Punkte... ;)

    "Scrubs" hat mir auch immer recht gut gefallen, dennoch fand ich da den Krankenhausanteil zu hoch. Wohl auch ein Grund, warum ich mit "House" nichts anfangen kann.
  • C4rter
    lol, nene, die gute 8(8,5 quasi) ist schon okay glaub ich ;-)

    Krankenhausserien mag ich auch gar nicht und von "House" hatte ich bereits Mitte von Staffel 1 genug. Fand ich ihn zu Beginn noch richtig klasse, ging mir seine Art und das die Folgen quasi immer nach Schema-F abliefen schnell gehörig auf den Zeiger.
    Es wunderte mich gar nicht, dass die Serie dann später auf RTL so erfolgreich lief, sind es witzigerweise meist diese Serien die mir weniger bis gar nicht gefallen.

    An "Scrubs", zumindest an Staffel 1-3 davon, kommt bei mir nur wenig ran. Ist für mich praktisch die perfekte Comedy, die sich ja auch weit von der typischen Sitcom entfernt durch die Kamera und den fehlenden Laugtrack, eben genau wie "Community".

    Trotzdem soll "Scrubs" aber auch kein ständiger Vergleich sein oder so. Aber dort war der Humor einfach noch etwas schräger als bei "Community", funktionierte aber überraschenderweise ebenfalls erstaunlich gut.
    "Community" ist zwar auch klasse und viel besser als ich damals nach Folge 1 dachte(wo ich ja aufgehört hatte), aber es war etwas schade das die wirklich genialen Ideen erst gebündelt am Ende kamen. Da hatte ich gerade in der ersten Staffel-Hälfte doch noch etwas mehr erwartet.
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