Alle Beiträge von Moviegeek.de http://www.c4rter.de/joomla/ Tue, 18 Jun 2013 05:46:24 GMT FeedCreator 1.8.0-dev (info@mypapit.net) Do the Right Thing http://www.c4rter.de/joomla/Allgemeine-News/Do-the-Right-Thing.html Do the Right Thing
Originaltitel: Do the Right Thing- Erscheinungsjahr: 1989 - Regie: Spike Lee

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Darsteller:
Danny Aiello, Ossie Davis, Ruby Dee, Richard Edson, Giancarlo Esposito, Spike Lee, Bill Nunn, John Turturro, Paul Benjamin, Frankie Faison, Robin Harris, Joie Lee

Filmkritik: Wenn man über schwarze Filmemacher redet, ist der erste Name der genannt wird in der Regel Spike Lee. Einer seiner größten Erfolge ist das 1989er Drama „Do the Right Thing“.

An einem kochend heißen Tag in Brooklyn droht die angespannte Lage zu explodieren. In einer Siedlung in der schwarze, Italiener, Mexikaner und Asiaten eng zusammenwohnen ist das gesellige Miteinander ohnehin schon nicht immer einfach. Doch wenn die Hitze zuschlägt kochen die Gemüter naturgemäß noch schneller über….

„Do The Right Thing“ folgt an diesem Tag immer abwechselnd den Bewohnern des Viertels. Es gibt da z.B. den Pizzabäcker Saul (Danny Aiello) mit seinen beiden Söhnen. In deren Pizzabude arbeitet die Aushilfe Mookie (Spike Lee). Doch auch auf der Straße gibt es viel zu sehen. Radio Raheem der mit seinem Ghettoblaster durch die Straßen zieht, allerhand scheinbar nichtsnutzige ältere Herren die am Straßenrand sitzen und über die Asiaten von gegenüber herziehen. Eine Gang von Latinos kippt sich vor einem Hauseingang die Birne zu und schaut jeden Krumm an der etwas dagegen hat.

„Do The Right Thing“ läuft lange Zeit ohne allzu erkennbares Ziel ab. Er gleich fast einem Episodenfilm, schneidet die Schicksale von so vielen Personen wie möglich an, ohne einem derart lange zu folgen, dass man wirklich mitbekommt was mit der Person los ist. So ist der Film zwar kurzweilig und ganz unterhaltsam, kommt aber stellenweise dann doch etwas flach daher und besonders die Figuren gehen in der Masse etwas unter.

Wie dann im Finale die Gemüter überkochen war das weitestgehend abzusehen, denn irgendetwas musste halt noch passieren. Wie das Ganze dann geschieht ist so unberechenbar wie abstrus. Wer nun Schuld hat? Was das ganze Aussagen soll? Und was wäre gewesen, wenn ein Weißer auf dem Regiestuhl gesessen hätte? Wer weiß das schon. Die Darstellung der verschiedenen Kulturen macht auf jeden Fall vor den gängigen Klischees nicht halt, traut sich aber gleichzeitig auch nicht an eine Wertung heran. In „Do The Right Thing“ darf eben jeder machen was er will, solange es das richtige ist.

Filmbewertung: 6/10

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Tue, 18 Jun 2013 05:30:38 GMT http://www.c4rter.de/joomla/Allgemeine-News/Do-the-Right-Thing.html
Parks and Recreation - Season 5 http://www.c4rter.de/joomla/Serien/Parks-and-Recreation-Season-5.html Yes We Cant Not Knope

Parks and Recreation - Season 5

Nachdem die vierte Staffel etwas hinter den hohen Erwartungen, die die Serie schürt, zurück blieb, kann die nachfolgende fünfte nun wieder an Fahrt aufnehmen. Der zuweilen etwas missglückte Polit-Plot wurde größtmöglich wieder zurecht gerückt und steht dem Hauptaugenmerk der Serie, dem Titel-Gebenden Parks-Departement, nicht mehr allzu sehr im Wege.

Serien-Ikone Ron Swanson (Nick Offerman) hat erneut die besten Szenen auf sich vereint und Nick Offerman gelang es mit dieser Figur eine ähnlich geniale Figur zu erschaffen wie es auch z.B. mit Barney Stinson einst gelang. Zwar wird sein Charakter niemals einer derart breiten Masse bekannt sein, doch die Qualitäten der Figuren sind in jedem Fall ebenbürtig.

An den restlichen Charakteren wurde ebenfalls nur wenig geschraubt. Neben ein paar gelungenen Gastauftritten sind es in erster Linie wieder mal die etablierten Charaktere die auch diese Staffel zu einer vergnüglichen Sache machen. Hier weiß jeder was er machen muss und bekommt die Story-Line die zu ihm passt. Da stellt Departement-Depp Jerry seine durchweg wunderhübsche Familie vor und allen klappen die Kinnladen runter oder April und Andy reden wieder ungeniert über ihr Sexual-Leben. Für Witze unter und oberhalb der Gürtellinie ist in jedem Fall wieder gesorgt.

Staffel 5 der NBC-Comedy "Parks and Recreation" lässt Staffel 4 hinter sich und besinnt sich auf die Stärken der Staffeln 2 und 3. Das ist gut so und in diesem Flow kann die Serie noch ein paar Jahre alt werden.

8/10

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Sun, 16 Jun 2013 05:00:00 GMT http://www.c4rter.de/joomla/Serien/Parks-and-Recreation-Season-5.html
Comedians in Cars getting Coffee - Season 1 http://www.c4rter.de/joomla/Serien/Comedians-in-Cars-getting-Coffee-Season-1.html watch-serie-Comedians in Cars Getting Coffee-online

Comedians in Cars getting Coffee - Season 1

Was macht man als Comedian, wenn man in den 90er Jahren Hauptdarsteller und Erfinder einer der berühmtesten und erfolgreichsten Serien aller Zeiten war? Natürlich was immer man möchte!

So sieht das auch Jerry Seinfeld, Hauptdarsteller und Erfinder von "Seinfeld". Neben vereinzelten Synchronsprecher-Rollen, einer Doku über Comedians und einer Leidenschaft für Oldtimer hatte er nun auch die Idee an einer Serie mit recht simplem Konzept. So simpel. dass der Serientitel die Serie perfekt beschreibt: "Comedians in Cars getting Coffee".

Jerry ruft befreundete oder bekannte Darsteller, Comedians oder Regisseure an und verabredet sich zum Kaffeetrinken. Er holt die Personen irgendwo ab und gemeinsam fahren sie in einem Oldtimer zu einem Coffeeshop-Geheimtipp. Zu den Gästen zählen so namhafte Gesichter wie Alec Baldwin, Mel Brooks, Carl Reiner, Ricky Gervais oder seine "Seinfeld"-Kollegen Michael Richards und Larry David.

In der 10 Folgen starken ersten Staffel die nur im Internet gezeigt wurde (http://comediansincarsgettingcoffee.com/) bekommt man also ordentlich was auf die Lachmuskeln, man sieht 10 schöne alte Autos und darf 10 gut gelaunten Paarungen beiwohnen wie sie über alte und neue Zeiten plaudern, Kaffee schlürfen und Pancakes essen. Die Treffen finden dabei in L.A. und New York statt, je nach Wohnort des Passagiers. Somit lernt man also auch noch die eine oder andere Ecke dieser faszinierenden Städte näher kennen, oder zumindest eben einen Diner oder Coffee-Shop. Die Läden sind dabei in der Regel niemals irgendwelche Schicki-Micki Läden sondern Laden für Normalos die völlig normal aussehen. Will heißen, ,man würde dort niemals nie nicht einen dieser Leute vermuten.

Wer sich 10 Folgen lang berieseln lassen will, mit den Darstellern etwas anfangen kann und Jerry Seinfeld toll findet sollte dringend die Folgen auf der Webseite ansehen. Eine zweite Staffel ist ebenfalls bereits in Produktion, es geht also weiter mit "Comedians in Cars getting Coffee" und ich kann nur noch sagen: Her damit!

9/10

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Fri, 14 Jun 2013 05:00:00 GMT http://www.c4rter.de/joomla/Serien/Comedians-in-Cars-getting-Coffee-Season-1.html
Modern Family - Season 4 http://www.c4rter.de/joomla/Serien/Modern-Family-Season-4.html watch Modern Family

Modern Family - Season 4

Die ABC-Comedy hat die Familen-Sitcom wieder Salonreif gemacht. Ohne Konservenlacher und im Pseudo-Dokustil entfernte man sich zwar soweit wie nur irgendwie möglich vom Sitcom-Ursprung, doch im Grunde seines (Humor-)Herzens ist die Serie dann doch immer noch eine Sitcom.

Bereits in Staffel 4 angekommen überzeugen Serien-Macher Christopher Lloyd (nicht zu verwechseln mit dem Schauspieler) und Steven Levitan erneut mit ihren dreigeteilten Episoden-Handlungen die sich in der Regel auf die Normale-Familie, ein Homo-Paar und eine Alter Mann/Junge Frau Paarung aufteilen und so für jeden etwas liefern. Es erscheint stellenweise unglaublich was für ein hohes Niveau in den 24 Folgen langen Staffel gehalten werden kann. Von sinkender Qualität kann kaum die Rede sein, auch wenn mancher Handlungsstrang dann doch arg an den Haaren herbeigezogen scheint. Da gibt es z.B. die bevorstehende College-Karriere der ältesten Tochter der Familie, die ein  abruptes Ende findet, denn sonst würde es praktisch 4 Handlungsstränge geben. Wieso führt man solch eine Storyline dann überhaupt ein?

Doch abgesehen von solch kleinen Ausrutschern liefert "Modern Family" vortreffliche Unterhaltung in einem recht breiten Humorspektrum. Die Serie hat noch einige gute Jahre vor sich, dafür sorgen Macher aber auch Darsteller, die allesamt perfekt besetzt sind und ihr bestes geben.

8/10

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Wed, 12 Jun 2013 05:00:00 GMT http://www.c4rter.de/joomla/Serien/Modern-Family-Season-4.html
Fast & Furious 6 http://www.c4rter.de/joomla/Allgemeine-News/Fast-Furious-6.html Fast & Furious 6
Originaltitel: Fast & Furious 6 – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Justin Lin

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Darsteller: Vin Diesel, Paul Walker, Jason Statham, Dwayne Johnson, Michelle Rodriguez, Gina Carano, Jordana Brewster, Luke Evans, Elsa Pataky, Gal Gadot, Sung Kang, Tyrese Gibson u.A.

Filmkritik: Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Teil 6? Wow. Wie die Zeit vergeht. Das Interessanteste dabei: Der Film ist sogar richtig gut.

Die Handlung kreist um die alten Bekannten aus den Vorgängern, Diesel, Walker, The Rock und Co., welche sich nun zusammenschließen, weil die vermeintlich in Teil 4 getötete Michelle Rodriguez mit irgend einer bösen Auto-Gang zusammen arbeitet. Das geht natürlich nicht, die Gute muss „gerettet“ werden und auf dem Weg wird auf rasante Art und Weise viel Blechschaden produziert. Als Story ist das Alles ein willkommener Aufhänger, um eben jenen beliebten Krawall in Kombination mit den lieb gewonnenen Charakteren abzufeiern.

Regisseur Justin Lin ist dies anscheinend auch extrem bewusst, weswegen der Streifen angenehm ironisch mit seinem eigenen Inhalt umgeht. Scherze der Marke „Ach, müssen wir schon wieder so ein verrücktes Ding durchziehen?“ geben sich die Klinke in die Hand mit drolligen Observierungen, wie etwa wenn Tyrese Gibsons Figur meint, dass die Bösen ziemlich genau die schurkischen Spiegelbilder der Protagonisten darstellen. „Das bist du, der da ist dessen Pendant und dieser gut aussehende Knabe ist wohl mein böser Mini-Me!“ Oder so in etwa.

Realität auf der Überhohlspur

Der aktuelle Teil ist dabei ebenfalls was die Action angeht noch eine gute Spur überzogener als sein Vorgänger. Ein Showdown, bei dem ein Flugzeug etwa über geschätzt 25 Meilen Rollfeld fährt, bevor es abheben kann; dann abgefahrene, teils an Endzeitstreifen wie "Mad Max 2" erinnernde Vehikel auf Seiten der bösen Crew und zum Abschluss ein Moment, wo ein Charakter aus einem Auto springt, einen anderen im Flug schnappt und dann krachend auf der Frontscheibe eines Wagen landet. Die Reaktion darauf? „Woher wusstest du, dass da ein Wagen sein würde, der unseren Sturz bremst?“ Ja, klar, denn so eine Windschutzscheibe fängt eben wunderbar so eine Aktion ab, damit man danach ohne gebrochene Knochen weitermachen kann. Wäre man auf der Straße gelandet, hätte man sich wohl den mindestens den Fuß verstaucht.
Aber all dies ist jetzt nicht negativ gemeint, im Gegenteil. Die überzogene Geschichte mit ihren konsequenten Seitenhieben, zahlreichen Action-Sequenzen und schnellem Tempo macht einfach nur extrem viel Spaß. Ganz subjektiv gesprochen, gefiel mir dieser übertriebene Inhalt dann sogar ein ganz kleines Stück besser als noch der Vorgänger.

Das gibt blaue Flecken

Jenseits der Straßen mit ihren Panzern, Stunt-Cars und Rennwagen gibt es ebenfalls wieder einige hübsche Kämpfe zu bewundern. Herausragend ist dabei Gina Carano, die als Martial Arts-Meisterin im wirklichen Leben bereits in „Haywire“ ihre Kunst vorführen durfte. Sehr schön. Weniger schön allerdings, dass hier und da die Kamera gerne noch etwas weiter vom Geschehen entfernt hätte sein können, was die Übersicht noch ein wenig verbessert hätte.

The Rock und Vin Diesel dürfen dieses Mal sogar zusammen einen großen Deutschen vermöbeln, was ebenfalls gerne noch etwas länger gedauert hätte. Vielleicht haben wir ja das Glück und Lin fertigt wieder eine erweiterte Fassung an? Und vielleicht haben wir Zuschauer in Deutschland dann auch mal so viel Glück, dass diese Fassung, im Gegensatz zum Vorgänger, auch hierzulande erscheint.

Unterm Strich ist „Fast & Furious 6“ ein überraschend starkes Stück Unterhaltungskino geworden, welches zusätzlich ein Ende bietet, dass nicht nur den bis jetzt ignorierten Teil 3 wieder in die Handlungsreihe integriert, sondern zusätzlich noch extremst viel Lust macht auf den weiteren Nachfolger. Und, Hand aufs Herz, wenn die Filme dabei dieses hohe Niveau halten können, immer her damit!
So gibt es am Ende die

Filmbewertung: 7/10, welche an einem guten Tag sogar noch durchaus einen Bonuspunkt bekommen kann.

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Mon, 10 Jun 2013 05:00:00 GMT http://www.c4rter.de/joomla/Allgemeine-News/Fast-Furious-6.html
Elementary - Season 1 http://www.c4rter.de/joomla/Serien/Elementary-Season-1.html ustv elementary poster 1

Elementary - Season 1

Was für die Briten "Sherlock" ist sollte für die Amerikaner nun "Elementary" werden. Zumindest wenn man böse sein will, könnte man die Situation so einschätzen. Doch "Elementary" ist dann doch ein ganzes Stück anders als das UK-Gegenstück.

Dabei sind aber zumindest die Charaktere der Hauptdarsteller die selben, denn "Elementary" setzt ebenfalls auf Sherlock Holmes und seinen Partner Watson in der Gegenwart. Doch anders als bei "Sherlock" werden bei "Elementary" daraus keine 3 Spielfilme je Staffel sondern ein 24 Folgen starkes Procedural. Dabei unterscheidet sich die typische Handlung im Prinzip wohl kaum von diversen anderen Crime-Serien. Im Grunde gibt es einen Raubüberfall/Mord/usw. je Folge und Sherlock versucht den Fall auf seine typische Art und Weise zu lösen. Dabei nähert sich "Elementary" dann natürlich den typischen Holmes-Eigenheiten der verschiedenen Vorlagen an. Exzentrisch, Besserwisserisch, Allwissend und einfach genial.

"Sherlock macht den Unterschied", könnte man sagen, denn durch diesen Faktor setzt sich "Elementary" wohlwollend von den diversen anderen Serien im Haifischbecken "Crime" ab. Nachdem "CSI" die Zuschauer weglaufen natürlich keine schlechte Idee, denn mit verschiedenen neuen Zutaten kann man aus der immer gleichen Suppe wieder ein bekömmliches Mal zaubern. Man kommt irgendwann dahinter, dass es immer noch die selbe Suppe ist, doch bis dahin wird man satt.

Langeweile gibt es in "Elementary" selten. Dazu ist die Chemie zwischen Sherlock und seinem weiblichen Watson einfach zu gut. Sticheleien und Streitgespräche wechseln sich herrlich ab, zudem sind die Verbrechen in der Regel sehr kreativ ausgedacht und werden ebenso kreativ gelöst. Doch dann verhebt sich "Elementary" ausgerechnet im Finale. Denn hier wird auf die Romanvorlagen zurückgegriffen und versucht neben dem Erzfeind Moriarty auch noch Holmes-Gespielin Irene Adler in die Handlung zu integrieren. Heraus kommt ein Folgen-Zusammenschluss aus 4 Folgen, welcher hinten und Vorne nicht funktioniert da sich die Macher fast vollständig nicht um die Vorlage scheren sondern lediglich die Namen verwenden wollen. Die Figuren vepuffen in der Luft und das Finale, welches ein echtes Highlight hätte sein können, ist schwächer als eine durchschnittliche Serienepisode. Das war ein klassischer "Schuss ins Knie".

Doch abgesehen vom völlig verbogenen Finale kann "Elementary" schlicht und einfach überzeugen. Für ein Procedural ist das ganze einfach herrlich unterhaltsam und es stört überhaupt nicht, dass es praktisch nur den "Case of the Week" gibt. Denn dieser ist praktisch immer wunderbar kreativ und zusammen mit dem guten Holmes/Watson Team ist "Elementary" eine tolle Alternative im ausgetretenen Crime-Genre.

7/10

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Sat, 08 Jun 2013 05:00:00 GMT http://www.c4rter.de/joomla/Serien/Elementary-Season-1.html
Glee - Season 4 http://www.c4rter.de/joomla/Serien/Glee-Season-4.html glee-season-4-poster

Glee - Season 4

Die vierte "Glee" Staffel sollte die Staffel der Veränderungen werden. Nachdem am Ende von Staffel 3 ein Großteil des bisherigen Casts die Handlung verlassen mussten, die ihre schulische Laufbahn zu Ende war, entschlossen sich die Macher entgegen der geplanten Marschrichtung einer Handvoll Figuren doch weiter zu folgen. So splittet sich die Handlung der vierten Staffel in zwei Bereiche auf, New York und die bekannte High Scholl der ersten 3 Staffeln.

In New York schlagen sich 3 Charaktere (u.a. Rachel und Kurt) an der berühmten Hochschule NYADA durch, wohingegen an der Highschool der gewohnte Ablauf wieder in Gang kommt. Der Glee-Club muss mit neuem Personal gefüllt werden (ja richtig, neue Gesichter kommen dazu) und die Vorbereitungen für die großen Wettbewerbe müssen getroffen werden.

Insgesamt funktioniert diese Aufteilung recht gut. Man vermisst die meisten der Darsteller nicht allzu sehr, vor allem auch weil sie in unregelmäßigen Gastrollen immer mal wieder in der Handlung vorbei schauen. Die wichtigsten Figuren sich der Handlung ja zudem sowieso erhalten geblieben, was gut ist, denn "Glee" tut gut daran auf Konstanz statt auf immer neue Gesichter zu setzen, auch wenn dies etwas dem Plan der Macher entgegensteht.

Und so schlägt sich "Glee" durch 22 Episoden die mal im Wechsel die beiden Schauplätze zeigen oder sich je nach Handlung auch mal für eine komplette Folge gänzlich an einem der beiden Orte aufhalten. Wobei hier der Originalhandlung in der Regel der Vorzug gegeben wird, die reinen New York Episoden halten sich eher in Grenzen. Die Aufteilung funktioniert, wie bereits gesagt, in der Regel recht gut und auch die Songauswahl kann in dieser Staffel insgesamt wieder überzeugen. Die Klassiker und die Chartstürmer halten sich wie immer schön in der Waage, lediglich die Theater- bzw. Musical-Nummern können gerne etwas weiter zurückgefahren werden. Doch dies ist auch dem NYADA Schauplatz geschuldet, da muss man also wohl durch.

"Glee" wurde während Staffel 4 für 2 weitere Staffeln verlängert, was angesichts der sinkenden Quoten etwas überraschend war. Doch trotzdem ist "Glee" weiterhin ein Zugpferd mit einer treuen Fan-Gemeinde, die die Quoten zwar niedriger aber trotz allem konstant halten werden. Und auch wenn es am Ende der Staffel "bye bye" für einen liebgewonnenen Charakter heißt, kann man sich kaum beschweren das noch zwei weitere Staffeln kommen sollen.

7/10

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Thu, 06 Jun 2013 05:00:00 GMT http://www.c4rter.de/joomla/Serien/Glee-Season-4.html
Family Guy - Season 11 http://www.c4rter.de/joomla/Serien/Family-Guy-Season-11.html Family-Guy-season-11-poster

Family Guy - Season 11

Und wieder ein Jahr "Family Guy" vorbei. Was soll man groß dazu sagen? Im Gegensatz zum Mitbewerber "The Simpsons" kann man von einem Qualitätsverfall bei "Family Guy" eigentlich nicht reden. Die Macher versuchen in fast jeder Folge immer noch eine Story samt rotem Faden unterzubringen um ihren Anarcho-Humor an den Mann zu bringen, während bei den gelben aus Springfield ja praktisch nur noch die Popkultur abgegrast wird.

Highlights sind wie so oft die Brian & Stewie Episoden. Teleportation, Zeitreise oder beides kombiniert. In diesen Folgen entfernt sich "Family Guy" oftmals wohltuend vom "Humor der oftmals wehtut" und erzählt eine zumeist sogar recht spannende Geschichte. Aber auch die anderen Folgen der erneut 22 Folgen starken Staffel können wieder für einige Lacher am Abend sorgen. "Family Guy" wird einfach nicht müde, im Gegensatz zu normalen Sitcoms oder Comedy-Serien sind die Abenteuer der schrägen Vögel aus Quahog immer wieder 20 Minuten Wert, denn hinterher hat man in jedem Fall mindestens 1 Mal lauthals gelacht, meistens öfter.

8/10

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Tue, 04 Jun 2013 05:00:00 GMT http://www.c4rter.de/joomla/Serien/Family-Guy-Season-11.html
The Place Beyond The Pines http://www.c4rter.de/joomla/Allgemeine-News/The-Place-Beyond-The-Pines.html The Place Beyond The Pines
Originaltitel: The Place Beyond The Pines – Erscheinungsjahr: 2012 – Regie: Derek Cianfrance

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Darsteller: Ryan Gosling, Bradley Cooper, Rose Byrne, Eva Mendes, Ben Mendelsohn, Ray Liotta, Bruce Greenwood, Dane DeHaan, Harris Yulin, Mahershala Ali, Emory Cohen, Olga Merediz u.A.

Filmkritik: Weniger eine einzelne, sondern viel mehr drei in sich verwobene oder aus einander resultierende Geschichten werden hier präsentiert. Und eigentlich ist das Ganze ein Generationen-Drama epochalen Ausmaßes. Ein Circus-Fahrer (Gosling) will trotz ärmlichen Verhältnissen für die Frau die er liebt sorgen und begeht deshalb Raubüberfälle, ein Polizist (Cooper) will nicht auf die schiefe Bahn geraten und die Söhne der beiden müssen über ihre Vergangenheit mehr erfahren, als ihnen eigentlich lieb ist und werden erwachsen.

Mehr soll jetzt auch gar nicht verraten werden, denn Derek Cianfrances Drama mit Thriller und Heist-Elementen verpackt innerhalb einer Geschichte eigentlich drei Filme in einen, verbindet diese sowohl inhaltlich aber auch symbolisch bis hin zur Perfektion und schafft es mit teilweise unverbrauchten Neulingen (die Darsteller der Söhne) eine Intensität aufzubauen, wie sie in letzter Zeit nur selten auf der Leinwand erreicht wird. Nur muss man unbedingt eines bedenken:

VERTRAUT NICHT DEM TRAILER!

Vielleicht, um aus Goslings "Drive"-Berühmtheit Kapital zu schlagen, vielleicht, um den Inhalt nur wenig zu verraten und vielleicht, weil der Verleih sich nicht sicher war, wie er diesen Film überhaupt bewerben sollte, scheint der Trailer einen ganz anderen Film zu zeigen als jenen, den man nachher im Kino sehen kann.

Nein, Gosling ist nicht der eigentliche Hauptdarsteller, sondern eigentlich nur in einem Drittel des Streifens zu sehen. Nein, wer „so etwas wie ‚Drive'“ sehen will, der ist hier nicht wirklich richtig und ja, es gibt extrem spannend gefilmte Überfälle, welche allerdings eben nicht den Fokus der Handlung ausmachen. Sie sind schlicht, wie alles andere auch im Geschehen, mit einer naturalistischen Wucht und intelligenten Intensität gefilmt worden, dass es eine wahre Freude ist. Dabei erinnern diese wenigen Passagen an die besten Momente des 70er Jahre-Kinos und werden von Regisseur Derek Cianfrance, der aus dem Dokumentarfilm-Bereich kommt, ohne viele Schnitte umgesetzt. Da bilden die heulenden Motoren den Adrenalin-Schub auslösenden Soundtrack, übertriebene Stilisierungen muss man irgendwo anders suchen. Herrlich. Das erinnert dann, wie gesagt, an die 70er Jahre und solche Werke wie "Rolling Thunder" und Konsorten. Aber, wie gesagt, hier geht es vor allem um die Charaktere.

Einfach nur richtig gutes Kino

Um das Review jetzt kurz zu halten, nur noch einmal an Lob an alle Beteilgten. Cooper, Gosling und Co. sind klasse. Ray Liotta darf einmal mehr den fiesen Drecksack mit Bravour spielen. Oh. Und Eva Mendez. Die Gute ist hier einfach nur fantastisch und hätte zumindest eine Oscar-Nominierung für ihr nuanciertes Schauspiel verdient. Die zurückgenommene, aber dafür umso packendere Inszenierung in Bild und Ton ist einfach nur wunderbar gelungen und mir fällt absolut nichts ein, was ich an diesem Streifen ansatzweise kritisieren könnte.

Eine packende, Generationen übergreifende Geschichte. Eine klassische, einnehmende Inszenierung ohne Mätzchen, dafür aber mit viel Intensität. Großartig aufspielende Darsteller. Oh. Und ein faszinierender, unverbraucht wirkender Handlungsort „beyond the pines“. Was kann man mehr wollen?
Aber, wie gesagt, der Trailer vermittelt leider ein sehr verfälschtes Bild dieses Films, aber das wollen wir dem eigentlichen Werk mal nicht negativ anrechnen. Vielleicht ist es so ja umso besser. Wer ins Kino geht „um Gosling mal wieder rumfahren zu sehen“, der wird noch viel, viel mehr bekommen, als er eigentlich erwartet hat!

Filmbewertung: 10/10

P.S.: Witzigerweise war die Irritierung bei der Pressevorstellung bei etlichen Leuten auch ziemlich groß wegen der Diskrepanz zwischen Trailer und eigentlichem Werk. Aber der Tenor war ein überwältigend positiver am Ende, wo auch zahlreiche andere Leute fanden, dass „man mehr bekommen hat, als man dachte“.So empfanden dies zumindest jene Leute, die nach dem Trailer eben etwas „Drive“iges erwartet hatten. Ich für meinen Teil war mir nicht einmal so genau sicher, was an dem Tag überhaupt lief und mir fiel erst NACH der Sichtung im Gespräch überhaupt erst wieder ein, dass ich den Trailer zu diesem Streifen bereits gesehen hatte, da ich geistig den dort beworbenen Streifen und den nun gesehenen schon regelrecht als zwei komplett andere Filme einsortiert hatte.
Dies nur noch einmal um zu unterstreichen, wie unterschiedlich doch das finale Werk und dessen Promotion sind…

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Sun, 02 Jun 2013 05:00:00 GMT http://www.c4rter.de/joomla/Allgemeine-News/The-Place-Beyond-The-Pines.html
The Great Gatsby - Der große Gatsby 3D http://www.c4rter.de/joomla/Allgemeine-News/The-Great-Gatsby-Der-grosse-Gatsby-3D.html Der große Gatsby 3D
Originaltitel: The Great Gatsby – Erscheinungsjahr: 2013 – Regie: Baz Luhrmann

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Darsteller: Leonardo DiCaprio, Tobey Maguire, Carey Mulligan, Joel Edgerton, Isla Fisher, Jason Clarke, Amitabh Bachchan, Steve Bisley, Richard Carter, Adelaide Clemens, Vince Colosimo, Max Cullen u.A.

Filmkritik: Der Inhalt? Drama, Liebe, Wahnsinn in den 20er Jahren, als ein junger Börsianer sich mit dem „großen Gatsby“ anfreundet, welcher ausufernde Feste feiert und eine tragische Hintergrundgeschichte hat. Dreiecksliebesbeziehung, schmachtende Blicke, Gewalt, Leonardo DiCaprio im Zentrum und Tobey „das Triefauge, welches nahe am Wasser gebaut ist“ Maguire in der Rolle des Erzählers.

Die Form? Zwei Worte: Baz Luhrmann. Der pompöse Regisseur, der bereits „Romero und Julia“ sowie „Moulin Rouge“ auf die Leinwand gebracht und damit extravagante Ausstattungen und aktuelle Hit-Songs in vergangenen Umgebungen von der Gimmick in die Hauptdarsteller-Rolle befördert hat, zieht „seine übliche Nummer“ auch hier wieder durch. Und dieses Mal sogar in 3D!

Die große Ablenkung

Die großen Feste von Gatsby sollen eine alte Liebe wieder in seine Hallen bringen und sind so wenig mehr als ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Witzigerweise gilt das gleiche für die dritte Dimension in diesem Werk, denn – Überraschung – „Der Große Gatsby“ ist einer von jenen Streifen, der immer dann seine besten Momente hat, wenn zwei bis vier, fünf Personen einfach nur in einem Raum stehen und reden. Wofür dann 3D? Ganz einfach. Erstens ist es gerade „in“, zweitens kann man damit den Zuschauern natürlich mehr Kohle aus den Taschen leiern und drittens passt es sogar wegen eingangs erwähntem Punkt fast schon als Meta-Element in die eigentliche Inszenierung.

Dabei ist der dekadente Partyzauber – welchen Luhrmann natürlich einmal mehr komplett mit aktuellen Hits auf der Tonspur aufgeblasen hat, wie sonst sollen sich auch heutige Menschen vorstellen können, dass die Leute damals Spaß daran hatten – wortwörtlich effektvoll inszeniert. Nur scheint Luhrmann da manches Mal verliebter in sein eigene, typische Inszenierung zu sein als in die eigentliche Geschichte. Zugegeben, dies fällt nur an einigen Stellen ins Gewicht, aber ist schon etwas tendenziell.

Unfreiwillig komisch wird die Einarbeitung der dritten Dimension, wenn beispielsweise Maguires Erzähler-Charakter gerade dabei ist die Geschichte von Gatsby auf einer Schreibmaschine zu tippen, wozu die Kamera eine Montage aus Tobeys traurigem Glubschaugengesicht zeigt und dabei DIE SCHRIFT SCHEINBAR IN DEN ZUSCHAUERRAUM FLIEGT! „Wow, diese aktuellen Buch-Adaptionen sind so gut, ich habe fast das Gefühl, dass ich die Zeilen des Romans wortwörtlich vor mir habe!“ Denn wenn es in der Handlung immer dramatisch wird, bemüht sich der Streifen trotz allem noch teilweise händeringend um Eye-Candy und Pop-Out-Elemente. Nur dass eben an solchen Momenten der Inszenierung diese gerade eigentlich „über“ sind und anstatt eine zusätzliche Ebene im Bezug auf die inhaltlich verankernde Ablenkung zu bieten, hier einfach nur zur Ablenkung werden.

Nicht falsch verstehen, das sieht alles wunderbar aus, ist rasant, aber doch gefühlvoll inszeniert, aber nach dem vierten oder fünften Moment, kann man ein leicht seufzendes „Die Handlung könnte jetzt aber gerne mal weitergehen“ nicht so ganz unterdrücken. Die gute Nachricht? Diese Unterbrechungen in der Geschichte sind dann auch, abgesehen von Luhrmanns Selbstverliebtheit in seine typischen Stilmittel, besonders bezogen auf die Musik, auch die größten Fehlschritte.

Drama, Liebe, Wahnsinn

So sehr mir auch persönlich Tobey Maguires immer-kurz-vorm-Heulkrampf-Gesicht nicht zusagt, so muss ich doch ernsthaft zugeben, dass er seine Rolle gut spielt. Gleiches gilt für Di Caprios „Gatsby“ sowie für die mit "Drive" bekannt gewordene Carey Mulligan als Zentrum des Liebesgeflechts.

Wie gesagt, seine besten Momente hat Luhrmanns „Gatsby“ immer dann, wenn einfach ein paar Leute in einem Raum sind und es dramatisch wird. Oder wenn zwei Leute einfach an einem Steg stehen und mit einander reden. Und so weiter und so fort. Und trotz allem selbstverliebten Stilmittel-Overkill, beherrscht der Regisseur eben auch die Schauspielführung, was die intimeren Stellen des Geschehens auch zu dessen besten macht. Baz Luhrmann muss allerdings aufpassen, dass er nicht wie Tim Burton schneller zu seinem eigenen Klischee wird als ihm lieb ist.

Das Fazit fällt dabei recht ordentlich aus: Gute Darsteller, interessante, wenn aber eben auch zu Teilen fehlgeleitete Inszenierung, die halt auch in ihren unpassendsten Momenten zumindest audiovisuell ihre Reize versprüht. Der große Wurf ist das nicht, aber schön emotionaler Eskapismus, welcher sich süffig wegschauen lässt. In diesem Sinne gibt es die

Filmbewertung: 7/10

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Fri, 31 May 2013 05:00:00 GMT http://www.c4rter.de/joomla/Allgemeine-News/The-Great-Gatsby-Der-grosse-Gatsby-3D.html